Gütestelle

 

Rechtsanwalt und Mediator Thorsten Sander wurde von der Präsidentin des Landgerichts Stuttgart als Gütestelle im Sinne von § 794 Abs. 1 Nr. 1 ZPO anerkannt.

 

 

Mediation

Die Mediation ist eine alternative Form der Streitbeilegung. Im Gegensatz zu Schlichtungsverfahren oder Gerichtsverfahren geben die Parteien die Ergebnisfindung nicht aus der Hand und delegieren Sie auf einen fremden Dritten, sondern bleiben stets selbst Herren des Geschehens.

 

Die Vorteile eines Mediationsverfahrens können in der  meist recht kurzen Verfahrensdauer, häufig niedrigeren Kosten als in Gerichtsverfahren oder Schlichtungsverfahren und in der Vertraulichkeit bezüglich der ausgetauschten Informationen, gesehen werden. Haben die Konfliktparteien sich erst einmal für die Mediation entschieden, enden ca. 80 % der Verfahren mit einer Einigung der Parteien.

 

Wir bieten Familienmediation und Wirtschaftsmediation,

 

Weitere Informationen zu unserem Angebot finden Sie unter: www.bw-mediation.de 

 

 

Sinn und Zweck  einer Gütestelle

Eine Gütestelle kann den Streitparteien den Gang vor das Gericht ersparen. Mithilfe eines Schlichters können die Parteien im Rahmen von moderierten und strukturierten Gesprächen eine Lösung und eine Einigung für ihren Streit erarbeiten.  Der Gang vor eine Gütestelle dient also der alternativen Streitbeilegung.

 

Die gefundene Einigung wird dokumentiert und kann wie ein gerichtlicher Vergleich zu einer vollstreckbaren Urkunde erklärt werden, aus der sogar, wie sonst nur aus Gerichtsurteilen, vollstreckt werden kann

(§ 794 Abs. 1 Nr. 1 ZPO). Sollte der Anspruchsgegner die vergleichsweise versprochene Leistung also nicht erbringen, brauchen Sie nicht erst zu prozessieren, sondern können unmittelbar aus der Vergleichsurkunde vollstrecken.

 
Ihre weiteren Vorteile im Überblick:

  • Die Einreichung des Güteantrags bei der Gütestelle hemmt die Verjährung (§ 204 Abs. 1 Nr. 4 BGB) für mindestens sechs Monate. Das gilt unabhängig davon, ob der Antragsgegner seine Teilnahme an dem Güteverfahren erklärt oder diese ablehnt.  Sie haben dadurch die Möglichkeit ohne zeitlichen Druck nochmals einen letzten Einigungsversuch zu unternehmen.
  • Das Verfahren vor der Gütestelle ist  Mit viel weniger Aufwand verbunden, da das Verfahren in formaler Hinsicht sehr einfach gehalten ist.
  • Die Kosten sind verglichen mit Gerichtsverfahren wesentlich niedriger.
  • Es besteht kein Anwaltszwang, auch bei höheren Streitwerten. Es steht den Parteien jedoch frei jeweils einen Anwalt hinzuzuziehen.
  • Das gesamte Verfahren  ist nicht öffentlich.

 

Für wen und für welche Sachverhalte ist das Verfahren geeignet?

 

Grundsätzlich ist das Güteverfahren für viele Auseinandersetzungen geeignet, z.B.auf den Gebieten

 

  • Arbeitsrecht
  • Erbrecht
  • Wirtschaftsrecht
  • Nachbarrecht

usw.

 

Immer wenn Parteien auch in Zukunft auf ein vernünftiges Miteinander angewiesen sind, lohnt sich der Versuch einer gütlichen Einigung.

 

 

Ablauf des Verfahrens

 

1. Die Gütestelle dokumentiert den Zeitpunkt der Einreichung des Güteantrags und veranlasst die Bekanntgabe des Güteantrags. Die Gegenpartei erhält eine Abschrift des eingereichten Antrages.


2. Die Gütestelle setzt eine Frist, innerhalb derer der Antragsgegner zu erklären hat, ob er an dem Güteverfahren teilnimmt. Erklärt die Gegenseite ihr Einverständnis mit der Durchführung einer Güteverhandlung, so wird ein Verhandlungstermin und der Verhandlungsort bestimmt.


3. Die Parteien erhalten die Gelegenheit, Tatsachen und Rechtsansichten vorzubringen und sich zu dem Vortrag der jeweils anderen Partei zu äußern.


4. Es wird ein Gütetermin  durchgeführt zu dem die Parteien idealerweise selbst erscheinen.


5. Wird in dem Termin eine Einigung erzielt wird dies in einer Vereinbarung dokumentiert und bei Bedarf die Vollstreckungsklausel eingeholt. Beim Scheitern einer Einigung erhalten die Parteien auf Wunsch eine schriftliche Bescheinigung.

 

Näheres finden Sie in der Verfahrensordung

 

 

Kosten

 

Die Kosten eines Gütestellenverfahrens sind vergleichsweise niedrig. Näheres finden Sie in der nachfolgenden Verfahrens- und Kostenordnung. Dies gilt insbesondere dann, wenn Sie keinen Rechtsanwalt für die Durchführung des Güteverfahrens beauftragen.

 

 

Verfahrens- und Kostenordnungordnung

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